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Start Geschichte der Strecke

Geschichte der ehem. KBS 284 Rheine-Coesfeld

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Bahnstrecke Rheine-Coesfeld KBS 284

Die Bahnstrecke Rheine-Coesfeld wurde 1879 eröffnet. Sie war Teil der ehemaligen Strecke Duisburg-Quakenbrück. Erbauer war die Rheinische Eisenbahn Gesellschaft. Von Anfang an gab es auf dieser Strecke Personen- und Güterverkehr. Auf Grund von sinkenden Fahrgastzahlen wurde der Personenverkehr am 28.09.1984 eingestellt. Bis in die 90er Jahre hinein wurde die Strecke weiterhin für Güterverkehr genutzt. Alle Schranken und Weichen wurden auf vor-Ort Handbetrieb umgestellt, was für die Lokführer natürlich sehr aufwändig war. Ende der 90er wurden dann Schritt für Schritt die Gleise demontiert - im Bereich Hauenhorst und im Bereich St.Arnold liegen aber noch heute Gleise.
 
Im 2-gleisigen Bereich im St. Arnolder Bahnhof soll ein Gleis erhalten bleiben. Auf ihm soll dann Draisinenbetrieb durchgeführt werden.
Viele Gebäude an der Strecke wurden entweder abgerissen oder an Privatleute verkauft. Anfang 2008 haben die angrenzenden Gemeiden die Strecke von der BeG übernommen. Mit den Bauarbeiten für den Radweg soll noch Ende 2008 begonnen werden.

Dem St. Arnolder Bahnof soll eine besondere Bedeutung zukommen. Hier soll ein Café und ein Museum mit der Geschichte der Strecke entstehen.

Wissenwertes zum ehem. Betriebsbahnhof Hollich (von T. Büers):

Der Betriebsbahnhof Hollich verfügte über ein Stellwerk, das sich genau in der Mitte des Betriebsbahnhofs befand. Von diesem wurden die zwei Weichen und die in voller Ausstattung vorhandenen Signale gezogen.
 
Bereits 1982 wurde der Bahnhof, mit dem Abbau des Nebengleises, zurückgebaut und sämtliche Signalanlagen entfernt. Das Stellwerk wurde zum Posten zurückgestuft, da bis zur Stilllegung der Strecke noch zwei Schrankenanlagenvon einem Wirtschafts- so wie einem Feldweg zu bedienen waren. Von '85 - '88 diente in diesem Bereich das nicht mehr benötigte Streckengleis der DB für das Abstellen unzähliger, nicht mehr benötigter Güterwagen. Anfang 1988 wurden sie von dort abgezogen - ihr Verbleib ist mir nicht ganz genau bekannt.
Übrigens: Südlich von Burgsteinfurt befand sich in der Bauernschaft Veltrup das Pendant zum Betriebsbahnhof Hollich: Der Bbf. Veltrup. Dieser verfügte über die gleiche "Ausstattung" wie Hollich und wurde auch 1982 zurückgebaut. Auch hier blieb das Stellwerk bis 1984 als Schrankenposten erhalten. (Fotos siehe Galerie 2000-heute T. Büers)

 

 (Wird noch erweitert...)